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Frauen haben unbewusst mitentschieden
Wissenschaftler glauben, dass die Partnerwahl durch Frauen eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung gespielt hat. Frauen bevorzugten beim Sex Männer mit einem Penis, der länger und dicker war.
Studien aus der Evolutionsbiologie, z. B. von der University of Ottawa und der Australian National University, bestätigen: Frauen empfinden größere und kräftiger geformte Penisse als attraktiver. Diese natürliche Auswahl hat also über die Zeit mitgestaltet, wie der männliche Körper heute aussieht.
Auch ist der sexuelle Akt oberflächlich betrachtet Energieverschwendung, denn er erfolgt mit Kraft und dauert über einige Minuten. Auch dies stellt eine Besonderheit bereits bei Säugetieren dar.
Warum? Diese Frage ist durch die Evolutionsbiologie zu beantworten und geht auch auf Erkenntnisse des bekannten Wissenschaftlers Charles Darwin zurück.
Die Evolution und die genetische Abstammung
Der Mensch, der Homo sapiens, stammt genetisch in etwa zur Hälfte von Schimpansen, zur anderen Hälfte von Bonobos ab. Beide Affenarten haben damit begonnen, häufig Sex miteinander zu haben und sich dadurch häufiger fortzupflanzen. Monogamie ist bei Primaten unbekannt. Das heißt, die Natur musste sich über Tausende Jahre etwas einfallen lassen, um sicherzustellen, dass ein bestimmter kraftvoller männlicher Affe eine höhere Chance hat, sich fortzupflanzen und die Art zu schützen, als andere männliche Affen. Bezogen auf die Fortpflanzung bedeutet das: Die Natur musste ein Fortpflanzungsorgan erschaffen, das in der Lage ist, möglichen Samen, der bereits im Weibchen vorhanden ist, wieder herauszuschaufeln und den eigenen sehr tief zu platzieren, damit er selbst wiederum nicht herausgeschaufelt werden kann.
Der Aufbau des Penis
Der menschliche Penis ist deshalb aufgebaut wie eine Schaufel, mit einem deutlich vorstehenden Rand der Eichel. Die mehrminütige Bewegung ist der Schaufeleffekt. Und die Länge und Größe stellt sicher, dass der Samen tief genug abgelegt werden kann.
Evolutionäre Veränderungen finden, so auch hier, aus physikalischen Notwendigkeiten heraus statt.
Die unbewusste Bevorzugung durch die Frauen
Da das jeweilige Weibchen auch um diesen Umstand weiß, wendet es sich besonders dem Männchen zu, das wahrscheinlich den höchsten Fortpflanzungserfolg hat, denn dieses wird in der Folge notwendig sein, um den Nachwuchs und sie selbst zu beschützen.
All das läuft unbewusst in den evolutionsbiologisch älteren Teilen unserer Gehirne ab, ist dort aber als Basisprogramm abgelegt.
Fazit
Die Form des menschlichen Penis ist kein Zufall und kein reines Ergebnis biologischer Notwendigkeit. Sie hat sich auch durch die unbewusste Wahl der Frauen über viele Generationen entwickelt. Frauen bevorzugten bestimmte Formen, die den Fortpflanzungserfolg und damit das sexuelle Erlebnis intensivieren – und genau das hat die Evolution über die Jahrtausende übernommen. Die Natur ist dabei erstaunlich clever – und manchmal auch überraschend.

