Korrekturoperationen
Eine andernorts durchgeführte Penisvergrößerung hat nicht das gewünschte Ergebnis gebracht – oder es sind Komplikationen aufgetreten. Diese Situation ist belastend. Wir bieten Ihnen eine ehrliche Einordnung und, wo möglich, einen Weg nach vorne.
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Wenn ein früherer Eingriff korrigiert werden muss
Korrekturen nach Penisvergrößerungen, die andernorts durchgeführt wurden, sind ein eigener Schwerpunkt unserer Arbeit. Wir benennen das ohne Umwege – nicht um Werbung zu machen, sondern weil viele Männer in dieser Situation nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen.
Was wir in diesen Fällen erleben: Die Betroffenen sind oft verunsichert, mitunter verängstigt – und skeptisch gegenüber der Medizin allgemein. Das verstehen wir. Unser Anspruch ist deshalb, zunächst zuzuhören, ehrlich einzuordnen und erst dann zu besprechen, was medizinisch möglich ist.
Wir werten keine Entscheidungen und keine Vorbehandler. Was zählt, ist die Situation, in der Sie sich jetzt befinden – und was von hier aus möglich ist.
Typische Situationen, in denen Patienten zu uns kommen
Unbefriedigende Ergebnisse
Das Ergebnis eines früheren Eingriffs entspricht nicht den Erwartungen: ungleichmäßige Verdickung, asymmetrisches Erscheinungsbild, Verhärtungen oder ein insgesamt unstimmiges Ergebnis. In vielen solcher Fälle sind Korrekturen möglich.
Komplikationen durch Fremdmaterialien
Eingriffe mit Silikonimplantaten, nicht für den Penis zugelassenen Gelen, synthetischen Füllstoffen oder ähnlichen Produkten können zu schwerwiegenden Folgen führen: Entzündungen, Gewebeschäden, Wanderung des Materials oder dauerhafte Verformungen.
Die European Association of Urology (EAU) warnt in ihren aktuellen Leitlinien (Kapitel 9) ausdrücklich vor solchen Materialien. Die Entfernung dieser Substanzen ist ein aufwändiger und anspruchsvoller Eingriff – besonders wenn gleichzeitig Form und Funktion des Penis erhalten oder wiederhergestellt werden sollen.
Prof. Littara hat sich über Jahrzehnte auf genau diese Fälle spezialisiert. Die sachgerechte Entfernung von Fremdmaterialien und die gleichzeitige rekonstruktive Behandlung gehören zu den komplexesten Eingriffen auf diesem Gebiet.
Wundheilungsstörungen und Folgeschäden
In Einzelfällen können nach einem Ersteingriff Wundheilungsstörungen, Narbenbildung oder funktionelle Einschränkungen auftreten. Auch in diesen Situationen ist eine Korrektur oft möglich – abhängig vom Ausmaß der Schädigung.
Unser Vorgehen bei Korrekturen
Jede Korrektursituation ist anders. Was bei einem Patienten möglich ist, hängt von der Art des Voreingriffs, dem verwendeten Material, dem Ausmaß der Schädigung und der individuellen Anatomie ab. Deshalb beginnt jede Korrektur mit einer ausführlichen Diagnostik.
Schritt 1: Ehrliche Diagnose
Wir schauen uns genau an, was vorliegt – und sagen Ihnen klar, was medizinisch realistisch ist. Keine voreiligen Versprechen, keine überzogenen Erwartungen.
Schritt 2: Individuelle Planung
Auf Basis der Diagnose entwickeln wir einen Behandlungsplan. Dabei steht nicht die maximale Veränderung im Vordergrund, sondern das Ziel: Form und Funktion soweit wie möglich wiederherstellen.
Schritt 3: Operative Korrektur
Der Eingriff erfolgt nach denselben Prinzipien wie alle anderen Eingriffe bei UGRS: körpereigene Materialien, leitlinienkonformes Vorgehen, strukturierte Nachsorge.
Kosten der Korrekturoperation
Korrekturen sind aufwändiger als Ersteingriffe – das spiegelt sich im Preis wider:
Korrekturoperation (Ersteingriff andernorts)
ab ca. 13.500 €
Korrekturoperation nach Fremdmaterialien (Silikon etc.)
ab ca. 14.500 €
Der höhere Preis bei Fremdmaterialien ergibt sich aus dem erheblich größeren Aufwand: Die sachgerechte Entfernung muss sorgfältig geplant und durchgeführt werden, um gleichzeitig Form und Funktion zu erhalten. Das erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und Präzision.
Der genaue Preis ergibt sich nach dem Beratungsgespräch und der ärztlichen Einschätzung Ihrer individuellen Situation.
Wann wir auch bei Korrekturen abraten
Nicht jede Situation lässt sich korrigieren – und nicht jede Korrektur ist sinnvoll. Auch hier gilt: Wir beraten ehrlich, auch wenn das Ergebnis lautet, dass ein weiterer Eingriff mehr Risiken als Chancen birgt.
Wenn das der Fall ist, sagen wir das klar – und besprechen, was stattdessen helfen kann.
Häufige Fragen zur Korrekturoperation
In den meisten Fällen ja – aber der Aufwand und das Ergebnis hängen stark vom verwendeten Material und dem Ausmaß der Veränderungen ab. Bei manchen Substanzen ist eine vollständige Entfernung ohne Gewebeschaden nicht möglich. Das klären wir ehrlich im Gespräch.
Nein. Wir benötigen medizinische Informationen über den Voreingriff und das verwendete Material – aber keine Angaben, die Sie nicht machen möchten. Was uns interessiert, ist Ihre aktuelle Situation.
Das hängt vom Ergebnis der Korrektur und der verbleibenden Anatomie ab. In manchen Fällen ist nach einer erfolgreichen Korrektur eine anschließende Vergrößerung möglich. Das lässt sich erst nach der Heilung beurteilen.
Die Heilungsdauer ist in der Regel länger als bei einem Ersteingriff – besonders bei Fällen mit Fremdmaterialien. Eine realistische Einschätzung erhalten Sie nach der Diagnose und Planung.
Kostenfreie ärztliche Beratung
Wenn Sie nach einem früheren Eingriff unsicher sind oder konkrete Probleme haben, ist das erste Gespräch der richtige Schritt. Wir hören zu, ordnen ein – und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung.
Diskret, ohne Wertung und ohne Verpflichtung.
Alle Informationen, die Sie mit uns teilen, werden vertraulich behandelt.
Aktualisiert am 30. Juli 2026
